Feuerwehr Triptis

Zwei schwere Verkehrsunfälle in Folge

Am vergangenen Montagabend (07.11.2011) ereigneten sich zwei schwere Verkehrsunfälle auf der Bundesautobahn 9. Bei beiden Einsätzen wurden Personen in ihren Fahrzeugen eingeklemmt und zum Teil schwer verletzt.

 

Bei dem ersten Unfall kam ein LKW von der Straße ab und stürzte eine ca. 10 Meter tiefe Böschung herab. Der Fahrer wurde dabei glücklicherweise nur leicht verletzt jedoch in seinem Führerhaus eingeklemmt. So wurde die Feuerwehr Triptis alarmiert. Der Patient konnte schnell durch den Einsatz von dem hydraulischen Handaggregat und Pedalschneider befreit werden. In dem daraus folgenden Rückstau ereignete sich ein Folgeunfall. Hier fuhr ein LKW ungebremst in vier weitere LKW's auf. Das HLF und der ABC-ErkKw wurden aus dem ersten Einsatz abgezogen und zur zweiten Unfallstelle entsandt. Hier wurden zwei Fahrer in ihren LKW's eingeklemmt, einer davon sehr schwer. Aus dieser Lageerkundung wurden weitere Kräfte von der ersten Einsatzstelle, dem Gerätehaus Triptis und von der Feuerwehr Neustadt an der Orla angefordert. Die Besatzung von LF8/6 und ein Teil des HLF leiteten die Befreiung eines Fahrers ein. Der restliche Teil der HLF Besatzung unterstütze den Rettungsdienst bei der Versorgung des schwer eingeklemmten Patienten, welcher auch die größten Verletzungen aufzeigte. Im weiteren Verlauf lief die Befreiung des Verletzten dann durch die Mannschaft des HLF Triptis sowie LF 16 und HLF Neustadt an. Durch den Einsatz von mehreren Hydraulikzylindern und einem Spreizer konnte das Führerhaus auf geweitet werden. Die Lenksäule wurde mittels Seilwinde gezogen, damit konnte die restliche Einklemmung gelöst werden. Des weiteren stellte das TLF den Brandschutz und die DLK leuchtete die Unfallstelle weiträumig aus.

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